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06.03.2013

Hat Israel eine Zukunft?


Es gibt eine nicht unbeträchtliche Zahl von bibeltreuen Auslegern und Gläubigen, mit denen wir viele Überzeugungen teilen, die jedoch eine Zukunft für das Volk Israel ablehnen. Diese Vertreter der sogenannten Bündnis-Theologie (oder Bundestheologie) verweisen darauf, dass der neue Bund den alten Bund ersetzt hat und damit auch die Verheissungen für Israel auf die Gemeinde übergegangen seien. Israel habe durch seinen Unglauben die Verheissungen verspielt und deshalb als Volk keine Zukunft mehr. Als Belegstelle wird Galater 6,15-16 zitiert: «Denn weder Beschneidung noch Unbeschnittensein gilt etwas, sondern eine neue Schöpfung. Und so viele dieser Richtschnur folgen werden, Frieden und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes.» Die Bündnis-Theologie argumentiert, diese und andere Stellen würden deutlich machen, dass die Gemeinde im neuen Bund das Israel Gottes sei und das Volk Israel aus diesem Grund keine Verheissung als auserwähltes Volk mehr habe.

Jerusalem – Die Stadt Gottes


Jerusalem bedeutet: «Stadt/Gründung des Friedens». Dieser Name steht seit Gründung der Stadt im Widerspruch mit der Realität, denn keine Stadt ist so umkämpft. Doch gerade deshalb ist «Friede» dort nötig. Wir sind aufgefordert, für den Frieden Jerusalems zu beten, gerade weil es ein Konfliktherd ist: «Wünschet Jerusalem Glück! Es möge wohl gehen denen, die dich lieben! Es möge Friede sein in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen!» (Ps 122,6-7).

09.01.2013

Wohin steuern die Beziehungen zwischen den USA und Israel?


Israels Ministerpräsident Netanjahu hatte keinen Hehl daraus gemacht: Er hätte lieber Mitt Romney als US-Präsidenten gesehen. In welche Richtung gehen die Beziehungen zwischen den USA und Israel nach Obamas Wiederwahl?

Entschädigung jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern


Seit den Osloer-Abkommen machte Israel viele Zugeständnisse. Jetzt hat die Regierung eine Kampagne auf die internationale Tagesordnung gesetzt, die einen Ausgleich für jüdische Flüchtlinge aus arabischen Staaten einklagt.

Ist die Mauer in Israel die einzige auf der Welt?


Mauern, die Nationen und Völker trennen, findet man überall auf der Welt. Doch darüber redet kaum jemand – es sei denn, es gehe um Israel.

04.01.2013

Die Juden sind die Feinde aller Menschen?


«Denn, Brüder, ihr seid Nachahmer der Versammlungen Gottes geworden, die in Judäa sind in Christo Jesu, weil auch ihr dasselbe von den eigenen Landsleuten erlitten habt, wie auch jene von den Juden, die sowohl den Herrn Jesus als auch die Propheten getötet und uns durch Verfolgung weggetrieben haben, und Gott nicht gefallen und allen Menschen entgegen sind (andere Übersetzung: aller Menschen Feinde), indem sie uns wehren, zu den Nationen zu reden, auf dass sie errettet werden, damit sie ihre Sünden allezeit vollmachen; aber der Zorn ist völlig über sie gekommen» (1.Thess 2,14-16).

10.12.2012

Die Zukunft Israels ist gesichert


Alle Versuche, den Staat Israel auszulöschen, sind bis heute gescheitert. Alle Hasstiraden gegen den jüdischen Staat haben ihn nicht ins Wanken gebracht. Alle politischen Intrigen führten nicht zum gewünschten Ziel. Sogar die Unfähigkeit eigener Politiker hat Israels Existenz nie ernsthaft in Gefahr gebracht. Im Gegenteil, der jüdische Staat steht heute besser da als viele andere Nationen. Welche verborgene Kraft steckt hinter dem «Wunder Israel»?

24.11.2012

Die Start-up-Nation


Schaut man gegenwärtig in den Nahen bzw. Mittleren Osten, kann man kaum fassen, was da vor sich geht. Ich möchte die Zahl der ums Leben gekommenen Zivilisten nicht wirklich wissen. Massenbegräbnis-Bilder! Schwer zu ertragen. Wer hat hier noch den Durchblick? Fakt ist, dass sich diese aktuellen Gräueltaten nicht in der jüdisch-christlichen Welt ereignen.

18.11.2012

Ersatztheologie: Raub an den Juden


In der sogenannten «Ersatztheologie» geht es darum, dass die Gemeinde das Volk Israel in Gottes Heilsplan ersetzt hat. Einige Vertreter dieser Lehrmeinung mögen das Wort «Ersatztheologie» nicht sonderlich. Es klingt zu negativ, zu judenfeindlich – vor allem, wenn man die unrühmliche Geschichte des Judenhasses im Namen Christi unter die Lupe nehmen würde. Sie sprechen lieber von einer «Erfüllungstheologie»: «Israel war einfach ein Bild für das wahre Volk Gottes, das die Gemeinde erfüllt.»

15.11.2012

Gottes Augapfel


„Denn so spricht der Herr der Heerscharen: Nachdem die Herrlichkeit [erschienen ist], hat er mich zu den Heidenvölkern gesandt, die euch geplündert haben; denn wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an!“ (Sacharja 2:12).

25.10.2012

Jakobs Drangsal

„Bittet für den Frieden Jerusalems! Es soll denen wohlgehen, die dich lieben!“ (Psalm 122:6)

Es ist eine gefährliche Zeit für Israel. Ihre Existenz wird an verschiedenen Fronten bedroht. Es hat vermutlich noch nie eine Zeit gegeben, in der der jüdische Staat die Gebete derjenigen, die sie lieben, mehr benötigt hat. Diejenigen Gruppen, die sie zerstören wollen, treten hervor, während sich die Nationen, die Israel einst unterstützt haben, zurückziehen. 

21.10.2012

Israels nationale und geistliche Zukunft

Israel wird sowohl eine nationale als auch eine geistliche Zukunft haben. Diese wird zum Schluss mit der Gemeinde Jesu zusammenfliessen. Die Wege Gottes mit der Gemeinde Jesu und mit Israel zu dem einen grossen Ziel hin – zur Aufrichtung Seines Königreiches –, sind aber ganz verschieden. Gott lässt das Sichtbare in und durch Sein Volk durch Werke und Wunder schon jetzt geschehen, während dem das Unsichtbare, die Verwandlung ihrer Herzen, erst später geschieht. Bei der Gemeinde Jesu ist es umgekehrt. Zuerst beginnt es unsichtbar. Ein Mensch, der von Neuem geboren wird, wird durch den Geist Gottes von innen heraus erneuert, und danach wird die Frucht des Geistes sichtbar.

22.09.2012

Obama bricht mit Israel


An dem Tag, als Barack Obama zum Präsidenten der USA gewählt wurde, wusste ich, dass dieses Ereignis verheerende Auswirkungen auf die amerikanisch-israelischen Beziehungen haben würde. Weil zwischen diesen zwei Nationen während Jahrzehnten eine starke Bindung bestand, ist es keine leichte Aufgabe für einen einzigen Mann, diese Bindung zu brechen. In der letzten Woche hat Obama alles Menschenmögliche getan, um einen Graben zwischen Washington und Jerusalem zu schaffen.

07.09.2012

Vergessliche Christen

Jahrhunderte antisemitischen Denkens haben dazu geführt, dass vielerorts verdrängt wird, dass Jesus Christus als Jude in diese Welt kam, als Jude starb, als Jude auferstand, als Jude in den Himmel zurückkehrte und als Jude wiederkommen wird.

24.08.2012

Hat Gott Seine Verheissungen erfüllt? - Teil 6


Bedeutende Aspekte im Buch Josua – Teil I

Zu einem biblischen Verständnis von Josua 21,43-45. Teil 6.

Hat Gott Seine Verheissungen erfüllt? - Teil 5


Der mosaische Bund und die eschatologische Bedeutung von 3. Mose 26  – Teil II

Zu einem biblischen Verständnis von Josua 21,43-45. Teil 5.

Hat Gott Seine Verheissungen erfüllt? - Teil 4


Der mosaische Bund und die eschatologische Bedeutung von 3. Mose 26  – Teil I

Zu einem biblischen Verständnis von Josua 21,43-45. Teil 4.

25.06.2012

Hat Gott Seine Verheissungen erfüllt? – Teil 3

Der abrahamitische Bund: Zu einem biblischen Verständnis von Josua 21,43-45.
Wie schon in Teil 2 gesagt, ist es nicht die Absicht dieser Serie, alle theologischen Aspekte und Befürworter anderer Sichtweisen zu Gottes Bund mit Abraham zu diskutieren. Dennoch sollten wir zumindest bestimmte entscheidende Elemente des abrahamitischen Bundes zur Kenntnis nehmen. Wir wollen untersuchen, ob sie tatsächlich schon bei Josua 21,43-45 erfüllt waren, wie manche behaupten. Zumindest ein kurzer Überblick über die Verheissungen Gottes in diesem Bund von ewiger Bedeutung ist angebracht.

23.06.2012

Hat Gott Seine Verheissungen erfüllt? – Teil 2

Der Bund mit Noah - Zu einem biblischen Verständnis von Josua 21,43-45. Teil 2.
Viele, die Josua 21 als Beweis dafür zitieren, dass Gott die Landesverheissungen des abrahamitischen Bundes bereits erfüllt habe, beginnen mit ihren Studien an dieser Stelle. Allerdings ist Josua 21 kein geeigneter Ausgangspunkt. Es gibt viele andere entscheidende Fakten, die in Betracht gezogen werden müssen. So ist zum Beispiel der abrahamitische Bund, auf den sie sich beziehen, der zweite Bund Gottes, über den in der Bibel berichtet wird. Der Bund mit Noah ist der erste Bund in der Schrift. Dieser ist bedeutsam, weil man beachten sollte, welche Herangehensweise jemand bei der Auslegung eines Bundes Gottes wählt (obwohl diese dann oft nicht durchgängig umgesetzt wird).

20.06.2012

Hat Gott Seine Verheissungen erfüllt? – Teil 1

Zum biblischen Verständnis von Josua 21,43-45. Teil 1.
In einem Artikel über Ersatztheologie fasst Michael J. Vlach ein Problem zusammen, das vielen Bibelkennern bekannt ist: «Nur wenige theologische Probleme werden so heiss diskutiert wie das Verhältnis zwischen Israel und der Gemeinde. Dies ist eine endlose Streitfrage zwischen Bundestheologen und Dispensationalisten … Es ist vor allem umstritten, ob die neutestamentliche Gemeinde das Volk Israel ersetzt hat, ob sie die Verheissungen für Israel erfüllt hat oder ob sie Israel als Gottes Volk verdrängt hat. Wenn das so ist, was bedeutet das für den heutigen Staat Israel?»